Filmtipp: “Kommissar Bellamy”

Juli 9, 2009 by Jan-Erik

Paul Bellamy (Gérard Depardieu) kann einfach nicht in Ruhe seinen wohlverdienten Urlaub genießen. Dabei ist der Kommissar sogar extra aufs Land gezogen, in sein Elternhaus nahe der südfranzösischen Stadt Nîmes. Doch dort gefällt es seiner Frau Françoise (Marie Bunel) überhaupt nicht: Sie würde viel lieber eine Kreuzfahrt machen und ist dementsprechend schlecht gelaunt. Als wäre das nicht schon anstrengend genug, taucht plötzlich ein seltsamer Fremder in Bellamys Garten auf und behauptet, er habe im Zuge eines Versicherungsbetrugs jemanden umgebracht, einen Obdachlosen, um danach mit dem Geld ein neues Leben zu beginnen…

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Die Schuldgefühle und Neurosen des Unbekannten sowie der ganze merkwürdig verzwickte Fall faszinieren den Kommissar dermaßen stark, dass er damit beginnt, Ermittlungen anzustellen. Als sich schließlich noch Pauls Halbbruder Jacques (Clovis Cornillac), ein schwermütiger, unbeherrschter Alkoholiker und Tunichtgut, bei den Bellamys einnistet, ist nicht mehr im Entferntesten an Erholung unter südlicher Sonne zu denken…

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„Kommissar Bellamy“ ist der 58. Film von Claude Chabrol. Der französische Regisseur ist eine Legende: Er feiert diesen Sommer sein 50-jähriges Kinojubiläum. Einen seiner größten Erfolge verbuchte der Mann mit den großen Brillen, der Vorliebe für Pfeifen und dem Röntgenblick für heuchlerische Moralvorstellungen im Jahr 1988 mit „Eine Frauensache“ und seiner Lieblingsschauspielerin Isabelle Huppert. In den Neunzigern machte Claude Chabrol mit der Flaubert-Adaption „Madame Bovary“, dem Eifersuchtsdrama „Die Hölle“, der bösartigen Ruth-Rendell-Verfilmung „Biester“ und der Komödie „Das Leben ist ein Spiel“ von sich reden.

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Der Bonvivant gilt als ausgesprochener Frauenregisseur und dreht im Lauf seiner Karriere immer wieder mit den größten Schauspielerinnen Frankreichs, darunter Emmanuelle Béart, Sandrine Bonnaire und Nathalie Baye. Zur Feier seines Jubiläums gönnte sich Chabrol dann einen wahren Giganten des Schauspiels, Gérard Depardieu. „Ich wollte endlich mal einen Film mit ihm drehen!“ sagt der Regisseur im Interview: „Es sollte eine Art Porträt von Gérard werden, zumindest die Vision von einer der zahlreichen Facetten seiner Persönlichkeit.” Gleichzeitig schlug Chabrol seiner Co-Autorin Odile Barski vor, ein paar Eigenschaften von ihm in die Titelrolle einzubauen – ohne dass diese allerdings gleich restlos autobiographisch ausgefallen ist. Das Ergebnis: eine raffinierte Mischung aus Mordgeschichte und Familiendrama! Der Film handelt vom diskreten Charme der Bourgeoisie, von menschlichen Abgründen und bröckelnden Fassaden, wie sie nur Altmeister Chabrol so messerscharf und voll schwarzem Humor inszenieren kann. In der Handlung, die sich an den stillen, hintergründigen Kriminalromanen von Georges Simenon orientiert und zugleich als Hommage an den legendären „Maigret“-Autor gedacht ist, geht es um Versicherungsbetrug und tödliche Autounfälle, um Bruderzwist und vertauschte Identitäten, um das Sichtbare und das Verborgene. Im Zentrum des undurchsichtigen Plots steht mit Gérard Depardieu alias Paul Bellamy ein ebenso bullig-schlauer wie sympathischer Polizei-Kommissar. Zurückhaltend und empfindsam fügt sich der wohl erfolgreichste französische Schauspieler aller Zeiten mit seiner wunderbaren Darstellung nahtlos in ein starkes Ensemble ein. Sehenswert! “Kommissar Bellamy” läuft ab heute in den Kinos (Bilder: Concorde, Text: J. Nord / Concorde)

bick Nr. 9: Beratung und Coaching mit Carsten Alex zu mehr Lebensqualität sowie zu neuen Perspektiven

Juni 10, 2009 by Jan-Erik

Unsere Gesellschaft befindet sich im Umbruch. Politisch, wirtschaftlich – und auch im Privaten – sind heute andere Fähigkeiten gefordert, als noch vor wenigen Jahren. Nur wenig bleibt wie es ist, nur wenig ist von Dauer.

Das (Arbeits-)Leben wird von vielen Menschen als fremdbestimmt erlebt, ein Eigenleben führen nur noch die wenigsten. Die Anforderungen an jedes einzelne Mitglied unserer Gesellschaft sind dadurch spürbar gestiegen, Stress und “gefühlte” Überforderung gehören für viele Menschen zum Arbeitsalltag. Als Folge dessen nimmt bereits seit Jahren die Anzahl psychosomatischer Erkrankungen, wie zum Beispiel das Burnout Syndrom, deutlich zu. Eine gegenläufige Entwicklung ist nicht zu erwarten, uns wird in Zukunft eher mehr als weniger abverlangt.

Aktuell fühlen sich auffallend viele Menschen und Organisationen wie gelähmt. Angst geht um. Eine zunehmende Unsicherheit macht sich in unserer Gesellschaft breit. Perspektiven und konkrete Vorstellungen davon, wie die Zukunft persönlich wie beruflich alternativ (aus)gestaltet werden könnte, entwickeln die Wenigsten.

Menschen wie Organisationen stehen heute mehr denn je vor der Herausforderung, diese Entwicklungen wahrzunehmen und aktiv als Chance zu begreifen! Ergreifen Sie die Initiative und gestalten Sie Ihre persönliche wie berufliche Zukunft mit Unterstützung von Carsten Alex neu.

Nutzen Sie die Gelegenheit und lernen Carsten Alex im Rahmen eines kostenfreien und unverbindlichen Info-Abends am 30. Juli 2009, ab 19.30 Uhr persönlich kennen. Für eine erste Kontaktaufnahme steht er Ihnen auch vorab unter 030 88 497 821 zur Verfügung.


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Für Menschen, mitWirkung.® besteht der Lebenssinn nicht allein aus materiellem Erfolg, sondern darin ein sinnerfülltes Leben zu führen und dabei ein höheres Maß an Lebensqualität zu erreichen. Auf Basis eines ganzheitlichen Lösungsansatzes hat sich Carsten Alex darauf spezialisiert, diesen Prozess zu unterstützen und begleitet Menschen wie Organisationen auf dem Weg zu einer höheren Lebensqualität und wirtschaftlichem Erfolg. (PR Text / Anzeige)


bick Nr. 9: “Stranda für die Presse” – Sperrmüllentsorgung der BSR

Juni 6, 2009 by Jan-Erik

Es ist Mittwoch, etwa 13 Uhr – ein Altbau in Lichtenrade. 4 Stockwerke, 72 Treppenstufen. Eddie Lewandowski steht auf Nummer 27 und hat alle Hände voll zu tun: er muss die Hälfte einer Schrankwand sicher durch das schmale Treppenhaus nach unten bringen, wo auf Kullen, Stranda oder wie auch immer  der Schrank heißen mag, das Pressfahrzeug wartet. Eddie hat die Sache im Griff und meistert auch die restlichen Stufen bis Parterre mit Links. Ein paar Schritte durch den strömenden Regen, zwei Handgriffe und 360 bar Druck später ist der Schrank Geschichte. Die mächtige Presse des großen Entsorgungsfahrzeugs hat ihn in seine Einzelteile zerlegt. Eddie grinst und meint: „Aufbauen ist da schon schwerer.“

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Der 49-jährige arbeitet bei der Sperrmüllentsorgung der Berliner Stadtreinigung. Zusammen mit seinen Kollegen Andreas Girke und Patrik Ganz bildet Eddie eines von 15 Entsorgungsteams, die täglich in ganz Berlin unterwegs sind und ‘nen ganzen Haufen Zeug bewegen. „Alle Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände, die wegen ihrer Größe nicht in eine 120-Liter-Mülltonne passen, gelten als Sperrmüll!“ erklärt der Facharbeiter. Dazu gehören vor allem zerlegte Groß- und Kleinmöbel, Teppiche, Hölzer aus dem Wohnbereich, Schrott, Fahrräder, Kinderwagen und jede Menge Kleinkram.

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Im vergangenen Jahr haben die Leute von der BSR insgesamt 12.000 Tonnen davon geschleppt, verladen und der fachgerechten Verwertung zugeführt: „Sondermüll wie zum Beispiel Autobatterien, mit Lack behandeltes Holz oder auch Bauabfälle wie Wasch- oder Toilettenbecken fallen nicht unter den Sperrmüllservice. Auch Elektroschrott wird  nicht geladen. Hier ist ein separater Abholservice gefragt. Die Stadtreinigung hält zwei Entsorgungsangebote für ihre Sperrmüllkunden bereit: Entweder man stellt seine Gegenstände am vereinbarten Abfuhrtag zu ebener Erde bereit, was kostengünstiger ist… oder die Spezialisten der BSR holen die angemeldeten Teile aus Wohnung, Keller oder anderem Gelass. Das ist natürlich dann auch teurer. „Da sammeln sich am Tag schon mal ein paar tausend Stufen pro Person an!“ meint Eddie und klopft sich auf die Oberschenkel: „Aber das hält einen fit!“

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Eddie macht sich wieder auf den Weg nach oben, in den vierten Stock. Dort warten noch etwa vier Kubikmeter Hausrat. Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt nicht, denn heute stehen noch zwölf weitere Stellen auf der Liste: Im ganzen Südwesten der Stadt. „Wir bekommen von der Tourenstelle jeden Tag einen Plan mit den Adressen unserer Kunden. Hiernach stellen wir unsere Route zusammen. Schließlich wollen wir ja möglichst wirtschaftlich arbeiten.“ erklärt Eddie. „Mit der Zeit bekommt man ein Gefühl für die Stadt und kann Staus umfahren.“

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Der Berliner ist schon seit 1985 Kraftfahrer und hat in den ersten Jahren von der Kehrmaschine bis zum Spülfahrzeug fast alle Reinigungsfahrzeuge der BSR  bewegt. 1988 wechselte Eddie  zur Sperrmüllentsorgung: „Hier bin ich irgendwie hängen geblieben. Man lernt wahnsinnig viele Menschen kennen und bekommt Einblicke in die unterschiedlichsten Schichten der Bevölkerung. Natürlich verlangt der Job uns viel ab und auch als Profi gibt’s Tage, wo man abends alle Muskeln spürt -  aber genau deswegen wissen die Kunden unseren Job auch zu schätzen und sparen nicht mit einem „Dankeschön“ – was heutzutage Seltenheitswert hat!“ Eddie und seine Jungs wissen nie, was sie am Einsatzort erwarten wird: „Vom Neunziger im Nachthemd bis zu 17 Katzen, denen das Schlafzimmer gehört, ist alles drin.“ Es gibt jeden Tag zwei Schichten, die wöchentlich wechseln: Die Frühschicht von 6 bis 13 Uhr und der Spätdienst von 13 bis 21 Uhr. Wobei von 7 bis 20 Uhr geladen wird und man in der restlichen Zeit die Fahrzeuge vor- beziehungsweise nachbereitet: „Wir fahren den Lastwagen in jeder Schicht mindestens einmal zur Verwertung. Dort wird dann der Inhalt unseres Fahrzeugs nach den entsprechenden Fraktionen getrennt und verwertet.

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Im vergangenen Jahr hat die BSR knapp 39.000 Ladestellen angefahren und dabei 281.000 Kilometer zurückgelegt. Alle Facharbeiter sind in feste Teams aufgeteilt: „Wenn man soviel Zeit zusammen verbringt und bei jedem Einsatz aufeinander angewiesen ist, muss alles ohne viele Worte klappen“. Die Jungs sind ein eingespieltes Team: Eddie und Andreas (42) seit fünf Jahren; aber auch Patrick (24), der nach seiner Ausbildung seit 2008  seinen Mann steht. Nach nur zwanzig Minuten haben sie etwa vier Kubikmeter Sperrmüll aus der Wohnung im Vierten nach unten in die Presse gebracht. Nun wird noch das entsprechende Formular ausgefüllt und das Entsorgungsentgelt beim Kunden kassiert.

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Für die Sperrmüllentsorgung hält die BSR zwei Entsorgungstarife bereit: Den Standard- und den Komforttarif. Beide beinhalten den Abtransport und die Entsorgung von bis zu fünf Kubikmeter Sperrmüll. Die Variante „Standard“ kostet 25 Euro – bei bis zu sechs Stufen Höhenunterschied. „Komfort“ kostet 45 Euro – dafür kommen die Männer in orange dann auch bis „unters Dach“. Muss Mobiliar demontiert werden, kommt eine entsprechende Demontagepauschale dazu. „Wir bieten aber auch komplette Wohnungsauflösungen an“ informiert Eddie und checkt gleichzeitig seine Liste. Mit einem verschmitzten Lächeln wischt er sich einige Schweißtropfen von der Stirn: „Auf gehts, Jungs, die nächste Station ist Parterre. Entspannt euch.“ Es ist jetzt halb zwei. Noch viele Stufen bis 21 Uhr. Mehr Infos zur Sperrmüllentsorgung der BSR gibt’s im Internet unter www.bsr-online.de sowie telefonisch unter 030-7592-4900. (Bild & Text: J. Nord)

bick Nr. 9: “Ready for the Show”

Juni 6, 2009 by Jan-Erik

In den großen Lautsprechern knackt, rasselt und pfeift es. Buntes Licht flackert durch den Raum, hier und da brüllt jemand Anweisungen. Es ist Freitag, kurz nach 17 Uhr und so langsam wird die Zeit knapp: Nur noch wenige Stunden bis der Club öffnet. Dann werden hunderte Fans hereinströmen, um Irie Révoltés zu erleben. Im Moment sind die Arbeiten zum Aufbau der Bühne in vollem Gange. Simone Schrempf steht mitten drin und hat alles im Blick. Sie ist mit der Agentur Köterhai Booking für den Gig heute Abend verantwortlich.

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„Ich bin froh, wenn alles glatt geht. Eine gute Show ist immer wie eine Belohnung für die ganze Mühe vorher!“ sagt die 36-jährige. Köterhai Booking hat mehr als 40 Bands unter Vertrag. „Die Anfänge lagen im Punkrock – das war vor etwa 10 Jahren. Aber seitdem ist viel passiert und mittlerweile haben wir von Ska bis Elektro alles im Programm!“ meint Simone. Wir? Das sind Heiko und Simone. Die beiden kennen sich seit vielen Jahren. Was sie verbindet, ist Neugier, und zwar auf Menschen und Musik: „Unsere Leidenschaft ist viel größer, wenn wir eine Band so richtig gut finden und uns mit ihr identifizieren. Dann sind wir einfach produktiver!“ Dabei suchen Heiko und Simone eine Balance zwischen neuen und eingespielten Gruppen, weil „vor allem die jungen Künstler sehr viel Energie kosten.“

Köterhai hat sich auf Tourplanung spezialisiert, man versteht sich als Verbindung zwischen Veranstaltern und Bands. „Wir organisieren alles, was mit einer Tour zu tun hat. Das beginnt bei der Zusammenstellung von den verschiedenen Stationen, also der Auswahl von Städten und Bühnen, es beinhaltet aber auch das Ausarbeiten von Verträgen, das Buchen von Equipment und Hotels sowie die Gestaltung und Platzierung von Werbung!” erklärt Simone. Früher war die 36-jährige noch regelmäßig mit den Bands unterwegs, verbrachte Tage und Wochen im Tourbus. Mittlerweile reicht dazu die Zeit nicht mehr: „Leider! Denn ich habe das sehr genossen. Du bekommst dabei so viele Einblicke in die kreativen Prozesse einer Gruppe: Von der ersten Melodie bis zum fertigen Song – das ist wahnsinnig spannend!“ Simone kam über Umwege zur Musik und nach Berlin. Die 36-jährige stammt eigentlich aus Frankfurt am Main, sie studierte Literatur- und Medienwissenschaften in Marburg. Nach dem Studium ging sie zunächst für drei Monate als Menschenrechtsbeobachterin nach Mexiko, zig dann nach Köln. „Meine erste Leidenschaft war der Film: Deswegen habe ich mich auch nach meinem Abschluss zwei Jahre lang von Praktikum zu Praktikum geschleppt. Aber es ging einfach nicht richtig voran“, erinnert sich Simone. Das war 2004. Da stellte sich die Frage: Was nun? Heiko, ein langjähriger Freund, hatte die passende Antwort parat: „Komm nach Berlin und steig’ in meiner Konzertagentur ein.“

Simone sagte zu und zog in die Hauptstadt: „Der Anfang war ziemlich hart: Wir wollten ohne Namen in eine Szene hinein, wo bereits alle ihren Platz hatten.“ Kontakte zu Bands in Barcelona öffneten schließlich die ersten Türen. Auch heute noch stammen viele Gruppen von Köterhai aus dem spanischen oder lateinamerikanischen Bereich. „Wir bekommen mittlerweile jede Menge Bewerbungen. Obwohl wir eigentlich keine neuen Bands mehr aufnehmen können, versuchen wir jedes Demo anzuhören und ein Feedback zu geben. Das sind wir den Künstlern schuldig!“ meint Simone. Die junge Frau liebt ihren Job, weil sie dabei „vollkommen frei und zusammen mit Freunden arbeiten“ kann. Trotzdem sind die Träume vom eigenen Filmprojekt immer noch da: „Ideen dazu habe ich genug, aber die laufen ja nicht weg!“ schmunzelt sie. Wer weiß, vielleicht wird aus Köterhai Booking bald Köterhai Entertainment. Die passende Musik zum Film hat Simone ja schon. (Bild & Text: J. Nord)

Anzeige: Berliner Wasserbetriebe

Juni 6, 2009 by Jan-Erik

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bick Nr. 9: “Helfen durch Laufen”

Juni 6, 2009 by Jan-Erik

„Die Sahara knirscht und knackt im schnellen Rhythmus: Bei jedem Schritt brechen, bröckeln kleine Steine unter den Sohlen meiner Laufschuhe. Ich habe mich an das Geräusch gewöhnt, es begleitet mich nun schon seit guten vier Stunden auf meinem Weg durch die Wüste. Wie viele Kilometer liegen noch vor mir? Alle fünfhundert Meter ragt ein weißer Mast aus dem staubigen Boden, aber ich habe längst aufgehört zu zählen. ‚Der Weg ist das Ziel’ heißt es immer, aber wann, bitte, hört er endlich auf?

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Mittlerweile ist die Sonne aus den Wolken hervorgebrochen und die Temperaturen steigen auf etwa 30 Grad Celsius. Ich ziehe für einen Augenblick meine Sonnenbrille ab und wische mit meinem verschwitzten Shirt den Staub von den dunklen Gläsern. Staub! Überall: In den Haaren, auf der Haut, in den Schuhen und bis zum Horizont. Dort ist übrigens gerade ein heller Punkt aufgetaucht und ich kneife meine Augen zusammen: Ist das Smara, das Flüchtlingslager, unser Ziel? Ich schaue auf die Uhr und halte es für möglich. Endlich! Nun muss ich meine Kräfte sammeln und durchhalten, es ist nicht mehr weit. Nur noch vier, fünf Kilometer geradeaus…“

José Rodríguez hält mit seiner Schilderung inne und greift nach einem Glas Wasser. Drei Schlucke und ein Lächeln später meint er: „Da bekomme ich jetzt noch Durst, wenn ich an diesen Augenblick zurück denke.“ Dieser Augenblick, das war Ende Februar. Als José zusammen mit seinem Vater und einem Freund den Sahara Marathon der Uno Flüchtlingshilfe e.V. mitgelaufen ist und sich kurz vor dem Ziel befand. Knapp fünf Stunden dauerte sein Lauf, und „er war eine echte Herausforderung.“ Der Sahara Marathon ist eine Mischung aus kontrolliertem Abenteuer, einmaligem Lauferlebnis und humanitärer Hilfe. Er findet in der kargen Sahara im Südwesten Algeriens statt, zwischen verschiedenen Flüchtlingslagern. „Mit einem Teil des Reisepreises unterstützen wir als Läufer wichtige Projekte vor Ort!“ erklärt José. Zum Beispiel den Bau einer Schule. Etwa fünfhundert Läufer nahmen in diesem Jahr teil. „Wir waren sieben Tage zu Gast bei einer Flüchtlingsfamilie. Die Menschen dort sind sehr arm, aber trotzdem unglaublich gastfreundlich!“ erinnert sich der 28-jährige zurück. Seit über 30 Jahren leben Nahe der Grenze zu Mauretanien mehr als 170.000 Flüchtlinge aus dem ehemaligen Spanisch Sahara unter extrem harten Bedingungen. Sie wurden einst aus ihrer Heimat vertrieben, Algerien bot ihnen Zuflucht. Bis heute warten sie auf eine Möglichkeit zur Rückkehr, viele haben die Hoffnung schon aufgegeben.

„Mein Vater hat mich zur Teilnahme am Marathon überredet“, sagt José. Er war es auch, der den jungen Spanier vor vielen Jahren mit zum Training nahm und ihn so für das Laufen begeistern konnte: „1998 haben wir unseren ersten gemeinsamen Marathon absolviert: Das war in New York, ein unglaublich intensives Erlebnis.“ Seither ist José viel gelaufen, bei kleineren und größeren Veranstaltungen: „Mir macht das einfach großen Spaß, ich kann unterwegs entspannen! Ankommen ist alles, mir geht’s nicht um die beste Zeit.“ José stammt eigentlich aus Madrid, aber er hat sich in Berlin verliebt, im doppelten Sinne. „Ich habe meine Freundin Sophie vor sieben Jahren kennen gelernt, als ich im Rahmen eines Studienprogrammes in Berlin zu Besuch war.“ Seitdem sind die beiden ein Paar und haben schon viel erlebt, in verschiedenen Ländern Europas. Dennoch wollen sie in Berlin bleiben: „Das ist eine tolle Stadt: Sie bietet von allem das Gegenteil!“ José will Lehrer werden, für Spanisch. Deswegen absolviert er gerade einen Aufbaustudiengang. Nebenher jobbt und joggt er: „Immer an der Spree entlang, drei oder vier mal in der Woche.“ Schließlich steht demnächst sein zwölfter Marathon an und er will „immer in Bewegung bleiben.“

Mehr Informationen gibt’s unter www.saharamarathon.org (Bild: J.R.; Text: J. Nord)

bick Nr. 9: “Ein Mann für den Mittelstand”

Juni 6, 2009 by Jan-Erik

Ein Restaurant im Regierungsviertel: Es ist Donnerstag und gerade Mittagspause. Kuni Both sitzt an einem Tisch mit Blick auf das Paul-Löbe-Haus. Er nimmt einen Schluck Kaffee und schaut nach der Uhr: „Schade. Wieder keine Zeit zum Essen.“ Heute ist sein Terminkalender besonders voll: Am Morgen stand ein Treffen im Reichstag auf dem Plan und in wenigen Minuten folgen Gespräche im Wirtschaftsministerium. Abends dann weitere Verpflichtungen. Nun bringt ihn Kaffee durch den Tag. Wieder mal. Kaffee und sein Sinn für Verantwortung. Kuni Both ist der Präsident des Europaverbandes der Selbständigen in Deutschland und ein Mann der Taten. Das war schon immer so.

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Damals in Saarlouis zum Beispiel, seiner Heimat. Anfang der 1970er Jahre sollte die dortige Altstadt abgerissen und durch Neubauten ersetzt werden. Both hatte sich gerade als Finanz- sowie Immobilienkaufmann selbständig gemacht und wollte dies nicht mit ansehen: „Da herrschte Aktionismus im Betonismus. Natürlich waren viele Häuser marode – aber aus historischer Sicht unglaublich wertvoll und somit erhaltenswert.“ Also engagierte sich der Saarländer in einem Förderverein. Mit großem Erfolg: Die Gebäude blieben stehen und wurden in den folgenden Jahren saniert. Außerdem fand Both seine Bestimmung. „Wenn sich etwas ändern soll, muss man bereit sein, Verantwortung zu übernehmen. Mein Antrieb sind meine Vorstellungen.“ Vorstellungen zu allen möglichen Themen. Deswegen engagierte sich der Saarländer in den folgenden Jahren bei zahlreichen Projekten und kam so schließlich zum Europaverband der Selbständigen sowie dem Bundesverband Deutschland. Seine Ideale und die Tatkraft blieben dort nicht unbemerkt. 2001 wählte man Both zum Vizepräsidenten und drei Jahre später zum Präsidenten. Das ist er bis heute geblieben.

Was genau ist der BVD? „Einer der ältesten branchenübergreifenden Verbände für Selbständige in Deutschland – mit mehr als 10.000 Mitgliedern aus dem Mittelstand. Wir setzen uns bei allen Parteien für deren Interessen ein. Mit dem Dachverband „Conféderation Européenne Des Indépendants (CEDI)“, dessen Sitz in Brüssel ist, können wir sogar auf europäischer Ebene handeln. Die Kleinen Betriebe und Selbständige werden immer erst kurz vor den Wahlen wahrgenommen und anschließend wieder vergessen. Dagegen kämpfen wir!“ erklärt Kuni Both. Schließlich arbeiten 70% aller Arbeitnehmer in Betrieben mit weniger als 10 Mitarbeitern.

Welche Interessen liegen dabei im Focus? „Besonders finanzielle Aspekte – jedenfalls im Moment! Die Kleinen bezahlen schließlich gerade die Zeche für die Fehler anderer. Zum einen über  hohe Steuern und zum anderen durch teure Kreditzinsen. Dabei müssten die Banken eigentlich jetzt Sonderkonditionen gewähren und die Wirtschaft mit Krediten wieder zum Laufen bringen. Heutzutage bekommt ein Konzern schneller 5 Millionen als ein mittelständischer Unternehmer 10.000 Euro. Das kann nicht sein!“

Was fordern Sie deswegen? „Unter anderem eine Halbierung des Mehrwertsteuersatzes für arbeitsintensive Dienstleistungen sowie die Steuerliche Gleichbehandlung aller Unternehmensformen.  Jeder kann etwas verändern und gemeinsam sind wir stark. Unsere Mitglieder haben durch den Verband bereits einiges erreicht, zum Beispiel, dass der Pfändungsschutz für die Altersversorgung Selbständiger als Referentenentwurf aus dem Bundesjustizministerium auf den Weg gebracht wurde…“

Kuni Both weiß genau, wovon er redet. Der 63-jährige führt schließlich selbst ein mittelständiges Unternehmen. Dennoch denkt er nicht ans aufhören: Solange der Kaffee noch schmeckt, wird auch der Sinn für Verantwortung bleiben. (Bild & Text: J. Nord)

bick Nr. 9: “Integration als Lebensziel”

Juni 6, 2009 by Jan-Erik

Iwona von Polentz pickt mit der Gabel ein Stückchen Tomate aus ihrem Salat, lächelt und meint: „Genau hier, in diesem Restaurant entstand im Sommer 2003 die Idee zur ‚Gesellschaft für Europabildung’ – das war ein Augenblick, den ich niemals vergessen werde.“ Die junge Frau genießt gerade einen kleinen Snack in der warmen Mittagssonne, irgendwo in der Karl-Marx-Allee vor einem Griechen. Es ist Donnerstag und Iwona hat sich für ein paar Minuten aus dem Büro verabschiedet.

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„Manchmal kommt mir alles wie ein Traum vor: Ich sitze jeden Tag mit Menschen aus allen möglichen Nationen an einem Tisch und arbeite mit ihnen an den unterschiedlichsten Projekten zum Thema ‚Bildung in Europa’ – das war noch vor wenigen Jahren undenkbar!“ erzählt sie. Iwona stammt aus einer kleinen Stadt in Polen und kam als Jugendliche durch ihre Mutter mit jungen Deutschen in Kontakt. Sie erinnert sich zurück: „Meine Mama hat für das deutsch-polnische Jugendwerk Austauschprogramme und Begegnungen organisiert. Ich konnte ihr dabei helfen und kam so ebenfalls nach Deutschland. Wir trafen uns regelmäßig in Berlin, es gab ein so genanntes ‚Wannseeforum’ mit jungen Deutschen, jungen Polen und einer Menge Aktionen zum gegenseitigen Kennenlernen.“ Iwona machte der Austausch Spaß. „Mir gefiel der Gedanke, Freundschaften zwischen den Ländern wachsen zu lassen und Partnerschaften zu bilden. Ich lernte eine Menge über Friedenspolitik und ihre Werte. Das hat mich stark geprägt“, meint sie. So stark, dass die junge Frau auch beruflich in diesem Bereich aktiv werden wollte. Iwona studierte an der Schlesischen Universität von Katowice Jura. Anschließend kam sie nach Berlin und absolvierte an der FU einen Magisterstudiengang in Europarecht: „Hier engagierte ich mich zusammen mit ein paar anderen Studenten im ‚Romanischen Büro’, einem Verein, mit dem wir interkulturelle Arbeit unterstützen wollten.“ Es gab viele Aktionen in den Bereichen Kunst, Kultur und Sprache, einige Austauschprogramme sowie ein stetes Kommen und Gehen der Beteiligten. „Wir suchten deswegen nach einer Möglichkeit, das Projekt zu stärken und sein Potenzial besser zu nutzen“, sagt Iwona. Also gründete sie zusammen mit Gunther Ring und Siegfried Dietz die „Gesellschaft für Europabildung“, welche von diesem Zeitpunkt an unabhängig von der Universität agieren sollte: „Unsere Motivation ist jedoch gleich geblieben. Wir möchten die europäische Integration sowie den Austausch der Länder, die Völkerverständigung fördern.“ Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt seitdem im Aufbau und in der Pflege dauerhafter Bildungs-Partnerschaften auf lokaler sowie europäischer Ebene. Dabei spielen Jugendliche und junge Leute eine wichtige, aber keine ausschließliche Rolle: „Jeder Mensch soll Europa erfahren können – nicht nur Studenten oder Leute mit gewissem Bildungsstand. Zu viele haben noch keinen persönlichen Bezug zu Europa. Da wollen wir Schwellen abbauen!“ Dies geschieht über Austausch- und Förderprogramme, Treffen, Workshops und Erlebnisreisen.

Die Gesellschaft für Europabildung finanziert sich aus Fördermitteln der EU sowie Mitgliedsbeiträgen – was nicht immer ausreicht, um die zahlreichen Pläne des Teams zu realisieren. Mittlerweile sind zehn Leute für den gemeinnützigen Verein tätig. „Wir versuchen gemeinsam, unsere Träume in Projekten zu realisieren!“ meint Iwona. Die GEB arbeitet mit Partnern in 18 europäischen Ländern zusammen. Für die 35-Jährige bedeutet das zahlreiche Reisen und eine Menge Arbeit: „Ich liebe meinen Job trotzdem. Er ist zwar anstrengend, aber auch sehr spannend.“ Dann gibt sie noch eine Einladung mit auf den Weg: „Alle, die Lust haben, berufliche Erfahrungen im Ausland zu machen, können sich bei uns um ein Stipendium bewerben.“ Mehr Infos unter:  www.europabildung.org (Bild & Text: J. Nord)

Anzeige: “Komm und Sieh”

Juni 6, 2009 by Jan-Erik

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Ein blaues Herz für Audrey Hepburn

April 24, 2009 by Jan-Erik

Theo Tintenklecks ehrt ihr unvergessenes Engagement für Kinder

Am 23. April wurde Audrey Hepburn im Berliner Park Center Treptow postum von Theo Tintenklecks und den Kindern seines Blue Heart Children Komitees mit dem Blauen Herzen für Kinderfreundlichkeit in der Kategorie “Soziales Engagement” geehrt. Man wählte die Hollywood-Legende in Gedenken an ihren unermüdlichen Einsatz für die Kinder der Welt aus. Anlässlich des 80. Geburtstags Audrey Hepburns wird das Blaue Herz am 04. Mai 2009 in die Brücke der Herzen im Treptower Park eingelassen. Seit dem Jahr 2005 rückt das denkmalgeschützte Bauwerk die Frage nach der Entwicklung einer kinderfreundlichen Gesellschaft in den Fokus der Öffentlichkeit.

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Audrey Hepburn war die Ikone der 50er und 60er Jahre: grazil, verführerisch und zugleich mädchenhaft. Sie revolutionierte das amerikanische Schönheitsideal und wurde als Schauspielerin zum internationalen Star. Unvergessen sind nicht nur ihre Filme wie “Frühstück bei Tiffany” oder “Ein Herz und eine Krone”, sondern auch ihr Kampf für Kinder in Not. “Meine Mutter fand ihre wahre Erfüllung in der Tätigkeit für das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen. Sie hat versucht, jedem Kind ein Lächeln zu schenken. Aus diesem Grund freue ich mich sehr, das Blaue Herz stellvertretend in Empfang zu nehmen. Ich bin mir sicher, auch für sie wäre diese Auszeichnung eine große Ehre gewesen”, so Sean Hepburn Ferrer an lässlich der Verleihung.

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Geprägt durch ihre Erlebnisse während der deutschen Besatzung in den Niederlanden, widmete sich Audrey Hepburn nach ihrem Rückzug aus Hollywood seit 1988 dem sozialen Engagement für Kinder. Als UNICEF-Sonderbotschafterin reiste sie in die von Armut und Katastrophen gezeichneten Regionen der Welt und unterstützte die verschiedensten Kinderhilfsprojekte. Audrey Hepburn nutzte ihre Bekanntheit, mit Bildern und Dokumentationen aus den Katastrophenregionen das Elend verhungernder und kranker Kinder in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Ein Engagement, das heute durch ihren Sohn Sean Hepburn Ferrer fortgeführt wird. Mit der Gründung des “Audrey Hepburn Children’s Fund” unterstützt er in Gedenken an seine Mutter die verschiedensten Projekte, wie zum Beispiel die Initiative der UNICEF Deutschland “All Children in School”.

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“Wir sind besonders stolz, Audrey Hepburn postum ehren und ihren Sohn in unserem Haus begrüßen zu dürfen. Sie war eine faszinierende Frau, die sowohl Schönheit und Anmut als auch Menschlichkeit in sich vereinte. Mit unvergleichlicher Leidenschaft setzte sie ein Zeichen für soziales Engagement und die Verantwortung, die wir für bedürftige Kinder weltweit tragen”, erklärt Karin Rüdiger, Centermanagerin im Park Center Treptow und Mitglied des Theo-Freundeskreises. Das Park Center Treptow ist seit Beginn der Verleihung des Blauen Herzens Hauptsponsor und Gastgeber der Veranstaltung.

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“Blaue Herzen” werden nach dem Beispiel des Walk of Fame mit Namen engagierter Persönlichkeiten und Institutionen auf der “Brücke der Herzen” im Treptower Park eingelassen. Die Farbe Blau stammt von der Symbolfigur Theo, einem Tintenklecks, der laut Legende aus der Feder eines Zauberers tropfte. Bisher sind 26 Fliesen für Persönlichkeiten aus den Bereichen Sport, Umweltschutz, Wissenschaft und soziales Engagement verlegt. Das Blaue Herz im Bereich soziales Engagement erhielt zuvor u. a. Bob Geldof. Weitere Informationen: www.mytheo.de / www.bridge-of-hearts.com (Text: Annemarie Kophal, Business Network Marketing- und Verlagsgesellschaft mbH, Fotos: J. Nord)

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