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		<title>Sarah macht &#8222;Framers&#8220; Brillen</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 12:47:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan-Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Portraits]]></category>
		<category><![CDATA[Brillen]]></category>
		<category><![CDATA[Framers]]></category>
		<category><![CDATA[Sarah Settgast]]></category>

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		<description><![CDATA[Kreuzberg, in einem Café, irgendwo zwischen Skalitzer und Waldemarstraße. Es ist Donnerstagabend, kurz nach 21 Uhr. Das Lokal wirkt gut gefüllt, die Atmosphäre lebendig.  Claire liegt auf einem Tisch und kassiert Blicke. Sie ist wunderbar in Form, bekam in der letzten halben Stunde sogar Komplimente, von zwei Typen an der Theke und der Kellnerin. „Claire [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bickmagazin.wordpress.com&blog=4229115&post=595&subd=bickmagazin&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>Kreuzberg, in einem Café, irgendwo zwischen Skalitzer und Waldemarstraße. Es ist Donnerstagabend, kurz nach 21 Uhr. Das Lokal wirkt gut gefüllt, die Atmosphäre lebendig.  Claire liegt auf einem Tisch und kassiert Blicke. Sie ist wunderbar in Form, bekam in der letzten halben Stunde sogar Komplimente, von zwei Typen an der Theke und der Kellnerin. „Claire hat eben Stil! Das wirkt sexy,“ sagt Sarah Settgast, lächelt und nimmt sie vorsichtig nach oben, dreht und wendet das Gestell in ihren Händen: „Claire ist die erste Brille, die ich entworfen habe. Ohne zu wissen, ob sie jemals herausgebracht wird.“</strong></p>
<p><a href="http://bickmagazin.files.wordpress.com/2009/12/sarah1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-596" title="sarah1" src="http://bickmagazin.files.wordpress.com/2009/12/sarah1.jpg?w=450&#038;h=675" alt="" width="450" height="675" /></a></p>
<p>Das ist erst ein knappes Jahr her. Mittlerweile kam Claire auf dem Markt und mit ihr noch vier andere Modelle, die Sarah gestaltet hat. Modelle mit markanten Namen wie zum Beispiel Brenda oder Curt: „Unsere Brillen sind so individuell wie ihre Träger.“ Unsere Brillen?! Sarah nickt: „Die Brillen von Framers, einer kleinen, aber feinen Manufaktur in Kreuzberg.“ Hinter Framers stehen Geschäftsführer Matthias Busche &#8211; und Sarah. „Ich kann’s noch immer nicht glauben, dass ich mittlerweile meine eigenen Brillen verkaufe!“ grinst die 25-jährige. Bis Juni hat Sarah fremde Marken an den Mann bzw. die Frau gebracht – während ihrer Ausbildung zur Augenoptikerin. Die hat sie übrigens in Kyritz an der Knatter begonnen, einem 9.000 Seelen Ort im Nordwesten von Brandenburg: „Das hat sich eigentlich durch Zufall ergeben, über einen Bekannten.“ Allerdings mangelte es an Möglichkeiten zur kreativen Entfaltung: „Deswegen wollte ich raus, am besten nach Berlin, der Stadt meiner Träume.“ Sarah suchte sich einen anderen Ausbildungsbetrieb und zog vor etwa drei Jahren um. Über ein paar Umwege landete sie  schließlich in Kreuzberg – und ist glücklich. „Ich liebe diesen Bezirk!“ meint die junge Frau und lacht: „Hier gibt es wahnsinnig viel zu erleben, alles ist voller Eindrücke!“</p>
<p>Sarah lernte in der Brillenwerkstatt, Oranienstraße 32. Sie verkaufte mit Vorliebe extravagante Modelle: „Vor allem die Brillen von Framers faszinierten mich. Sie sind alle irre kultig. Außerdem fand ich Matthias Busche ziemlich nett!“ Der besuchte den Laden regelmäßig, um neue Kollektionen vorzustellen. „Wir kamen ins Gespräch und ich gab ihm das Feedback der Kunden weiter, mit ein paar eigenen Ideen!“ erklärt Sarah: „Ich hatte einfach Spaß daran, meine Gedanken aufs Papier zu bringen und habe ein, zwei Brillen gezeichnet, die mir gefallen würden.“ Matthias Busche war begeistert und lud sie in sein  Büro ein. Das war im Frühsommer dieses Jahres. „Er bot mir einen Job in der Manufaktur an &#8211; nach Abschluss meiner Ausbildung. Ich habe mich total gefreut und zugestimmt.“ Sarah war schon immer kreativ, sie zeichnet und fotografiert schon seit vielen Jahren. „Meine Ausbildung zur Augenoptikerin gibt mir den nötigen Background, um Brillen zu entwerfen: Ich kenne die nötigen Proportionen, weiß, was unsere Kunden brauchen, was sie wollen.“ Ihre Entwürfe sind alle ein bisschen Vintage, mit formalen Zitaten an die Mode vergangener Jahrzehnte &#8211; Sarah liebt die 1960er, 70er Jahre. Das merkt man ihren Brillen an – und das macht sie zu etwas besonderem. „Unsere Brillen sind nicht für den Massenmarkt gedacht!“ erklärt die Designerin: „Wir beliefern keine Ketten, nur kleine Optiker.“ Framers sucht und findet die nötigen Kontakte   auf Fachmessen und über das Internet: „Wir setzen auf Qualität: Die Brillen werden in Deutschland hergestellt &#8211; von Hand!“ Etwa vier Monate vergehen, bis aus der ersten Skizze eine fertige Brille geworden ist. Im Augenblick arbeitet Sarah an weiteren Modellen: „Wir experimentieren auch mit Titan – das ist allerdings schwer in Form zu bringen.“ Trotzdem ist Sarah optimistisch: Claire wird in ein paar Wochen noch mehr Gesellschaft bekommen. Und mit Sicherheit weiterhin jede Menge Komplimente. Mehr Infos unter www.framers.de (Bild / Text: J. Nord)</p>
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		<title>Der DRAUSSENWERBER: Dr. Marc Bieling</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 12:45:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan-Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Portraits]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Marc Bieling]]></category>
		<category><![CDATA[DRAUSSENWERBER]]></category>

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		<description><![CDATA[Spandau, an einem Mittwoch Ende Oktober. Dr. Marc Bieling sitzt an seinem Schreibtisch im Büro und hält ein kleines Modell, eine Miniatursäule aus Plastik in den Händen: „1855 hat Ernst Litfaß seine erste Annonciersäule errichtet – hier in Berlin!“ Er schuf damit ein Original, ähnlich wie die Currywurst. Auch heute noch weckt die Litfaßsäule nostalgische [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bickmagazin.wordpress.com&blog=4229115&post=591&subd=bickmagazin&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>Spandau, an einem Mittwoch Ende Oktober. Dr. Marc Bieling sitzt an seinem Schreibtisch im Büro und hält ein kleines Modell, eine Miniatursäule aus Plastik in den Händen: „1855 hat Ernst Litfaß seine erste Annonciersäule errichtet – hier in Berlin!“ Er schuf damit ein Original, ähnlich wie die Currywurst. Auch heute noch weckt die Litfaßsäule nostalgische Emotionen: „Obwohl sie mit den Jahren beständig weiter entwickelt wurde!“, erklärt Marc Bieling: „Viele Säulen sind heute beleuchtet, sie drehen sich und manche entwickeln auch ein Innenleben, zum Beispiel mit einem Notausgang für Tiefgaragen oder einer Schaltstation.“ Die Berliner Säulen werden mittlerweile von den DRAUSSENWERBERN betrieben, Marc Bieling ist Geschäftsführer des Unternehmens, das zur Wall AG gehört. </strong></p>
<p><a href="http://bickmagazin.files.wordpress.com/2009/12/bieling1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-593" title="bieling" src="http://bickmagazin.files.wordpress.com/2009/12/bieling1.jpg?w=450&#038;h=675" alt="" width="450" height="675" /></a></p>
<p>„Wir sind im Grunde Litfaß’ Erben!“ meint der 35-jährige, denn mit der Annonciersäule begann damals in Berlin die komplexe Geschichte der hiesigen Außenwerbung – heute ein fester Teil des Stadtbildes. Zusammen mit der Wall AG prägen die DRAUSSENWERBER den Markt, sie bieten mehr als 50.000 Werbeflächen im öffentlichen Straßenland und in den U-bahnhöfen: ”Wir machen die Stadt bunt!“ meint Marc Bieling: „Allerdings müssen wir unbedingt Abstand vom Kleberimage bekommen. Es geht hier schließlich um Standortqualität.“ Die Werbung fördert den Umsatz, der Umsatz den Arbeitsmarkt. „Unsere Kunden sind hauptsächlich lokale Unternehmen, die aus der Region stammen und das Interesse haben, Ortsnah zu werben.“ DIE DRAUSSENWERBER bieten Plakatwerbung und Dauer- sowie Hinweiswerbung &#8211; oft längerfristig und großformatig. “Die Plakatwerbung ist eher Kampagnenorientiert und behandelt oftmals kulturelle Themen. Plakate werden meistens Wochenweise geschaltet. Ganz wichtig: Wir haben nichts mit illegaler Plakatierung zu tun!“ Das ist mittlerweile eine Plage geworden: Die „Bauzaunkleber“ bewegen sich meistens in einer gesetzlichen Grauzone. Wildes Plakatieren war auch im 19. Jahrhundert ein Grund zur Genehmigung von Litfaß’ Säulen. Man wollte einen Rahmen für Werbung.</p>
<p>Die DRAUSSENWERBER gibt es übrigens seit Anfang 2008, sie wurden von der Wall AG gegründet – für den Berliner Markt. Dr. Marc Bieling war von Anfang an dabei, er hat die Firma mit aufgebaut: „Wir verstehen uns als bodenständiges, lokales Unternehmen. Der deutsche Name war übrigens die Idee eines Mitarbeiters“, sagt der Geschäftsführer: „Draußen schlägt der Puls der Großstadt. Draußen lockt das Leben. Draußen ist Berlin am schönsten. Draußen ist unser Spezialgebiet und unsere Leidenschaft.“ Marc Bieling war vor seinem Wechsel in die Geschäftsführung schon länger bei Wall beschäftigt, im Bereich Unternehmensentwicklung. „Ich habe in Münster und Montpellier Marketing studiert. Nach dem Abschluss entschied ich mich zur Promotion und arbeitete nebenher an der Uni. Auf Hans Wall, den Gründer der Wall AG, bin ich durch einen Artikel gestoßen“, erinnert sich der 35-jährige zurück: „Seine Erfolge, seine Lebensgeschichte und die Visionen haben mich fasziniert.“ Also bewarb sich Bieling im Jahr 2005 – und bekam einen Job, in dem er sich beweisen konnte. Jetzt führt der Wahlberliner mehr als 60 Mitarbeiter und ist  direkt verantwortlich für alle Prozesse innerhalb des Unternehmens: „Es gibt viele unterschiedliche Werbemedien in Berlin. Die Konkurrenz ist enorm groß, der Druck ebenfalls.“ Bieling will mit neuen Möglichkeiten kontern, mit interaktiven Angeboten. Vielleicht wird es demnächst ja Litfaßsäulen mit digitalen Displays geben, die mit den Passanten kommunizieren können: „Wir müssen mit der Zeit gehen und offen für neue Möglichkeiten sein!“ meint der Fachmann und stellt das Modell der kleinen Säule zurück auf seinen Tisch: „Wie Ernst Litfaß damals.“ (Bild &amp; Text: J. Nord)</p>
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		<title>Raum frei für Kreativität: Bernhard Kehrer</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 12:40:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan-Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Portraits]]></category>
		<category><![CDATA[Bernhard Kehrer]]></category>
		<category><![CDATA[studio klv]]></category>

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		<description><![CDATA[Schöneberg, in den ehemaligen Langenscheidt Sprachwerken. Eine Fabriketage: Farbe am Boden, Licht im Raum und Neugier in der Luft. „Hier wird um die Ecke gedacht, um jede Ecke, die wir finden können!“ grinst Bernhard Kehrer, führt in den kleinen Konferenzraum, eine ehemalige Schaltzentrale, bietet Platz und Kaffee: „Willkommen bei studio klv. Neugierig?!“ 

Hier werden themenbezogen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bickmagazin.wordpress.com&blog=4229115&post=585&subd=bickmagazin&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>Schöneberg, in den ehemaligen Langenscheidt Sprachwerken. Eine Fabriketage: Farbe am Boden, Licht im Raum und Neugier in der Luft. „Hier wird um die Ecke gedacht, um jede Ecke, die wir finden können!“ grinst Bernhard Kehrer, führt in den kleinen Konferenzraum, eine ehemalige Schaltzentrale, bietet Platz und Kaffee: „Willkommen bei studio klv. Neugierig?!“ </strong></p>
<p><a href="http://bickmagazin.files.wordpress.com/2009/12/klv02sw.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-586" title="klv02sw" src="http://bickmagazin.files.wordpress.com/2009/12/klv02sw.jpg?w=450&#038;h=622" alt="" width="450" height="622" /></a></p>
<p>Hier werden themenbezogen Welten mit technologischem, kulturellem oder wissenschaftlichem Fokus entwickelt. Dabei entstehen Erlebnisräume für Ausstellungen, Messen oder Showrooms, die komplexe Themen und Marken emotional erfahrbar, verständlich inszenieren. „Wissen und Erleben bestimmen unsere Projekte gleichermaßen!“ sagt Bernhard Kehrer: „Kommunikation und Unterhaltung! Wir spüren die Phänomene hinter den Themen auf und machen sie zu Erlebnissen, die mit allen Sinnen begreifbar sind.“ Im Mittelpunkt steht dabei immer der Mensch mit seinen persönlichen Beziehungen zum Thema, denn „nur wenn Herz und Verstand zusammen kommen, entstehen nachhaltige Eindrücke, die Wirkung zeigen.“ Kehrer hat in München, Berlin und Babelsberg Physik, Philosophie und Dokumentarfilm studiert. Danach arbeitete er beim ZDF als Redakteur für die berühmte „Knoff-Hoff-Show“ und „Abenteuer Forschung“. Nach Pionierarbeit in den Bereichen Internet und CD-ROM hat der Kreative 1999 als leitender Konzepter bei der Firma Pixelpark die Abteilung „Interactive Environments“ mitbegründet, welche sich mit der Konzeption, Gestaltung und Realisierung von Marken- bzw. Erlebniswelten befasste: „Das war ein wichtiger Schritt: Wir schufen eine Schnittstelle zwischen der digitalen und der realen Welt. Dieser Bereich fasziniert mich bis heute.“ Doch Kehrer wollte mehr: Gedankenspiele, Experimente und Herausforderungen. Also gründete er 2002 mit seinem Freund und Kollegen, dem Architekten Jan Löken,  studio klv. Seitdem haben die beiden mit ihrem Team viele spannende Projekte realisiert, darunter den Schweizer Beitrag zur Expo 2002 oder den Space-Pavillon der ILA 2006. Zu ihren Kunden gehören neben zahlreichen Kommunen unter anderem Airbus, die Europäische Raumfahrt Agentur ESA oder die Warsteiner Brauerei. „Wir wollen mit jedem Projekt ein besonderes Erlebnis vermitteln, das alle Sinne der Besucher anspricht!“ sagt Bernhard Kehrer.</p>
<p>studio klv hat sich vor allem im Bereich der Science Center einen Namen gemacht. Das Kreativbüro konzipierte unter anderem das Dynamikum in Pirmasens: „Uns ist wichtig, Konzepte zu finden, die einen tieferen Sinn, eine nachhaltige Begeisterung erkennen lassen.“ Beim Dynamikum war es zum Beispiel die Verknüpfung zwischen Science Center und Stadtmuseum, eine Kombination der experimentellen mit der historischen Komponente. „Wir hatten da als Ausstellungsort eine ehemalige riesige Schuhfabrik, den Rheinberger. Das Gebäude galt als Symbol für den Aufstieg sowie Niedergang der Stadt und es war eine spannende Aufgabe, ihm eine neue Identität zu geben. „So birgt jedes Projekt seine eigenen Herausforderungen. Deswegen wird uns niemals langweilig!“ sagt der 43-jährige Berliner und lächelt. Sein Antrieb ist die Neugier, Impulse kommen von überall: Die Welt ist ein Spielplatz und Kehrer in den richtigen Momenten Kind geblieben. „Ich versuche, alle Arten von Kreativität auszuleben!“ erklärt er. Genau wie sein Partner und die Mitarbeiter. studio klv hat gerade den Wettbewerb zur Neugestaltung des “Spectrum” gewonnen. Das Berliner Science Center in der Möckernstraße wurde 1983 eröffnet und gilt bundesweit als Wegbereiter moderner &#8222;Mitmachmuseen&#8220;. Bisher wurde es von rund drei Millionen Menschen besucht. „Wir haben ein Konzept entwickelt, das Maßstäbe setzen wird!“ verrät Bernhard Kehrer und tätschelt mit der rechten Hand sein Ideenbuch, das er immer in der Tasche hat. Neugierig?!</p>
<p>Mehr Infos unter www.studioklv.de (Bild &amp; Text: J. Nord)</p>
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		<title>B(a)uchladen mit Reisefieber: Joachim van der Linde</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 12:38:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan-Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Portraits]]></category>
		<category><![CDATA[Joachim van der Linde]]></category>

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		<description><![CDATA[Joachim van der Linde wuchtet seinen Bauchladen mit den vielen Büchern auf eine Anrichte im Café Tasso, lässt sich  seufzend in den benachbarten Sessel fallen und streicht erst mal ein, zwei kleine Falten aus dem Hemd: „Ich hab’ mir extra meinen Glücksbringer angezogen, dann kann heut nichts schief gehen!“ meint der Berliner, grinst und streckt [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bickmagazin.wordpress.com&blog=4229115&post=581&subd=bickmagazin&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>Joachim van der Linde wuchtet seinen Bauchladen mit den vielen Büchern auf eine Anrichte im Café Tasso, lässt sich  seufzend in den benachbarten Sessel fallen und streicht erst mal ein, zwei kleine Falten aus dem Hemd: „Ich hab’ mir extra meinen Glücksbringer angezogen, dann kann heut nichts schief gehen!“ meint der Berliner, grinst und streckt die Hand zur Begrüßung aus. „Wir haben schon drei Jahre und mehr als 188.000 Kilometer auf dem Buckel.“</strong></p>
<p><a href="http://bickmagazin.files.wordpress.com/2009/12/jo02.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-582" title="jo02" src="http://bickmagazin.files.wordpress.com/2009/12/jo02.jpg?w=450&#038;h=618" alt="" width="450" height="618" /></a></p>
<p>Drei Jahre, drei Monate und drei Tage um genau zu sein: So lange war Jo in der Welt unterwegs. Mit seinem treuen Hemd, das nun bald die letzte Reise ins „Levi’s“ Museum nach San Francisco antreten soll, mit dem Rucksack, seinen Tagebüchern sowie einem „Thomas Cook Overseas Timetable“, der Pflichtlektüre für Bahnreisende in Europa und Übersee. Hier sind alle Züge, Strecken und Abfahrtszeiten aufgelistet – ein Muss, wenn man die Erde mit dem Zug umrunden will. „Ich habe meine Reise im Jahr 2000 begonnen, mit nur einem Ziel vor Augen: So viel Eisenbahn fahren wie möglich!“ erinnert sich Jo zurück. Seine Route: Über alle Kontinente und durch 48 Länder. Seine Motivation?  Jo grinst und antwortet mit einem Zitat von Kurt Tucholsky: „Ich höre nachts die Lokomotiven pfeifen, sehnsüchtig schreit die Ferne, und ich drehe mich im Bett herum und denke: ‚Reisen’&#8230;“ Der 55-jährige stammt aus Rheine in Westfalen und wurde unmittelbar neben einer Eisenbahnstrecke geboren, hat so „die Bahn mit der Muttermilch eingesogen“, wie er gerne scherzt: „Ich habe als Kind die von den Loks herabgefallenen Kohlen gesammelt, verkauft und mir davon im Alter von zwölf Jahren die erste große Reise finanziert, nach Amsterdam!“ Natürlich mit der Bahn. Und dann?</p>
<p>Wuchs die Sehnsucht. Was liegt da näher, als selbst ein Zugführer zu werden? Jo seufzt: „Das war leider nicht möglich: Ich habe eine Rot-Grün-Schwäche und wurde deswegen nicht genommen.“ Trotzdem blieb Jo immer in Sichtweite, er ging zum  Eisenbahnzollamt, dann folgte eine Ausbildung zum Gewerkschaftssekretär bei der Gewerkschaft „Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr“ (ÖTV) in Stuttgart. „Meine Weltreise fing mit einer Lektüre an“, erinnert sich der Bahner aus Leidenschaft zurück: „Und zwar im Urlaub, in einer Hängematte in Thailand.“ Da entdeckte Jo das Buch „Jupiters Fahrt“ von Ted Simon, die Geschichte einer Motorradreise um die Welt. Er verschlang es und spürte plötzlich wieder dieses Fernweh aus der Jugend: „Also beschloss ich: Das mache ich jetzt auch, bloß mit der Bahn!” Der Traum von einem Ausstieg auf Zeit, die Neugierde auf fremde Länder, andere Völker, Kulturen, und die Antwort auf die Frage, ob es heute noch möglich ist, die Welt zu umrunden, ohne in die Luft zu gehen.“ Jo begann zu planen: „Ich habe ein Sabbatjahr mit meinem Arbeitgeber vereinbart und die restliche Zeit unbezahlten Urlaub genommen. Pro Reisetag rechnete ich mit 25 Dollar, inklusive Tickets.“ Eines Morgens startete der Berliner dann von Stuttgart aus mit dem ICE Nr. 517 in das größte Abenteuer seines Lebens. Während der folgenden Monate arbeitete Jo auf dem Führerstand einer Dampflok im Dschungel von Südindien, als Kirschenpflücker in Kanada und sogar als Piratenwache auf einem Frachtschiff in der Straße von Malakka: „Dazwischen lagen Welten – und zahllose Kilometer mit der Eisenbahn.“ Nach seiner Rückkehr schrieb der Abenteurer ein Buch, „Einsteigen bitte! – Mit Eisenbahn und Frachtschiff um die Welt“, eine Art Destillat aus seinen Reiseaufzeichnungen. „Ich habe die kleinste Reisebuchhandlung der Welt gegründet“ grinst er  und deutet auf seinen Bauchladen: „Damit vermarkte ich mein Werk!“ Jo arbeitet halbtags bei ver.di sowie als Reisejournalist. Seine nächste Tour hat er bereits geplant: Mitte Oktober geht’s nach Indien, Nepal und Tibet. Natürlich wieder mit der Bahn. Mehr Infos: www.buch-im-bauchladen.de (Bild &amp; Text: J. Nord)</p>
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		<title>&#8222;Komm und Sieh&#8220; von der Berliner Stadtmission</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 12:34:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan-Erik</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Berliner Stadtmission]]></category>
		<category><![CDATA[Komm & Sieh]]></category>
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		<description><![CDATA[Das ist ein echtes Schmuckstück!“ sagt Winfried Winnicke und streift mit den Fingerspitzen seiner Rechten vorsichtig über die glatte, auf Hochglanz polierte Tischplatte neben sich: „Makassar Ebenholz. Kommt aus Indien. Diese Möbel haben eine Menge hinter sich!“ Winnicke ist Kunsthistoriker. Er weiß, wovon er spricht. Das Herrenzimmer um ihn herum ist fast 80 Jahre alt. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bickmagazin.wordpress.com&blog=4229115&post=575&subd=bickmagazin&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>Das ist ein echtes Schmuckstück!“ sagt Winfried Winnicke und streift mit den Fingerspitzen seiner Rechten vorsichtig über die glatte, auf Hochglanz polierte Tischplatte neben sich: „Makassar Ebenholz. Kommt aus Indien. Diese Möbel haben eine Menge hinter sich!“ Winnicke ist Kunsthistoriker. Er weiß, wovon er spricht. Das Herrenzimmer um ihn herum ist fast 80 Jahre alt. Es wurde von Hand gefertigt, natürlich, und besteht aus einer Bibliothek, einem Schreibtisch mit herrschaftlichem Stuhl und einem Sofa. „Das müsste noch mal neu gepolstert werden, aber sonst befindet sich alles in einem hervorragenden Zustand!“ erklärt Winfried: „Wir haben es aus einer alten Villa gerettet, einer Wohnungsauflösung.“ Jetzt stehen die Möbel in der „Komm und Sieh“ City-Boutique von der Berliner Stadtmission und warten auf einen Käufer. Einen, wohlgemerkt, denn Winnicke würde das Herrenzimmer niemals aufteilen. Kostenpunkt deswegen: 2.200 Euro, aber da ist noch ein bisschen Raum für Verhandlungen. „Trotzdem: Das ist ein guter, fairer Preis. Und wir sind schließlich hier, um Geld zu verdienen.“</strong></p>
<p><a href="http://bickmagazin.files.wordpress.com/2009/12/kommsie1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-576" title="kommsie1" src="http://bickmagazin.files.wordpress.com/2009/12/kommsie1.jpg?w=450&#038;h=300" alt="" width="450" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://bickmagazin.files.wordpress.com/2009/12/kommsie3.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-577" title="kommsie3" src="http://bickmagazin.files.wordpress.com/2009/12/kommsie3.jpg?w=450&#038;h=300" alt="" width="450" height="300" /></a></p>
<p>Das, was die „Komm und Sieh“ Läden erwirtschaften, fließt ohne Abzüge in die sozialen Projekte der Stadtmission. Zum Beispiel in den Kältebus und die Notübernachtung oder zur Wohnhilfe. Der Bedarf ist groß, gerade in den Herbst- und Wintermonaten. Man bietet wohnungslosen oder suchtkranken Menschen Unterstützung, Seelsorge, soziale Beratung und sogar Arbeit an. Beispiel „Komm und Sieh“: Seit 1994 gibt es dieses Angebot. Christian Block leitet das Projekt seit geraumer Zeit. Er hat mit der City-Boutique Anfang September den vierten Laden eröffnet, neben Standorten in Wilmersdorf, Prenzlauer-Berg und dem Zentrum am Hauptbahnhof. „Wir bieten hochwertige Kleidung, Haushaltswaren, Elektrogeräte und Möbel aus zweiter Hand an, dazu noch eine Menge Kleinigkeiten!“ erklärt der 45-jährige. Antikes, Bücher, Schmuck, Trödel und seit kurzem sogar Filme sowie Kindersachen: „Ein Teil der Gegenstände stammt aus Wohnungsauflösungen, aber vieles kommt auch von Spenden.“ Natürlich wissen die Leute, dass ihre alten Sachen weiter verkauft werden, das gehört schließlich zum Konzept. Und wie funktionieren die Wohnungsauflösungen? „Ganz einfach: Man ruft bei uns an, vereinbart einen Termin und wir holen die Sachen ab. Es können einzelne Teile oder ganze Haushalte sein &#8211; Wir machen die Wohnung auf Wunsch besenrein und sind im Vergleich zu anderen Anbietern sehr günstig.“</p>
<p>Weil im Team auch Leute arbeiten, die noch nicht zu Hundertprozent belastbar sind: „Wir haben ein paar Arbeitsplätze für Menschen reserviert, die von der Straße kommen und erst wieder zurück in ein geregeltes Leben finden müssen. Das klappt natürlich nicht von jetzt auf gleich, sondern ist ein längerer Prozess. Arbeit gibt Beständigkeit, gibt Aufgaben, das Gefühl, gebraucht zu werden und somit Erfolge!“ erklärt der Sozialpädagoge. Die Wohnungsauflösungen werden im Team von jeweils zwei Mann bewältigt, einem Betreuer und dem Einsteiger. Das Konzept ist sehr erfolgreich, Ziel ist die Resozialisierung: „Wir unterstützen die Menschen natürlich noch mit weiteren Angeboten. Das können sowohl Beratungen wie auch Hilfe bei der Wohnungssuche oder dem Umgang mit verschiedenen Ämtern sein!“ sagt Christian Block. Die „Komm &amp; Sieh“ Läden haben eine Menge Potenzial, auch ein Projekt zur Berufsvorbereitung steht in den Startlöchern. Es richtet sich vor allem an junge Menschen und wird im Frühjahr 2010 beginnen. „Verschiedene Module sollen die Jugendlichen hierbei zu einem Ausbildungsplatz führen. Sie lernen grundlegende Dinge wie zum Beispiel den richtigen Umgang in der Gruppe und mit Kunden, auch Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit gehören dazu. Außerdem werden sie wichtige Einblicke in die Abläufe eines Betriebes bekommen und erste handwerkliche Aufgaben lösen müssen“, erklärt der 45-jährige.</p>
<p><a href="http://bickmagazin.files.wordpress.com/2009/12/kommsie4.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-578" title="kommsie4" src="http://bickmagazin.files.wordpress.com/2009/12/kommsie4.jpg?w=450&#038;h=300" alt="" width="450" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://bickmagazin.files.wordpress.com/2009/12/kommsie2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-579" title="kommsie2" src="http://bickmagazin.files.wordpress.com/2009/12/kommsie2.jpg?w=450&#038;h=300" alt="" width="450" height="300" /></a></p>
<p>Die City-Boutique in der Neuen Christstraße im Bezirk Charlottenburg hat erst seit wenigen Wochen offen – und ist trotzdem schon voll akzeptiert: „Die Bewohner hier im Kiez finden das Projekt super – auch deswegen, weil die Räumlichkeiten jetzt nicht mehr leer stehen.“ Vorher war hier ein Supermarkt, vor ewigen Zeiten. Das Ladenlokal ist hell, sauber und vor allem groß, ganze 240 Quadratmeter: „Genau richtig für unser wachsendes Angebot!“ meint Winfried Winnicke und grinst: „So kommen die guten Stücke erst so richtig zur Geltung!“ Dem 52-jährigen liegt übrigens noch was auf dem Herzen: „Wir haben eine Menge Kinderbücher im Laden! Die sind total günstig, kosten nur 50 Cent pro Stück. Das kann sich doch jeder leisten: Ich finde es sehr wichtig, dass Kinder mit Büchern in Berührung kommen.“ 50 Cent, das ist  ein guter, fairer Preis. Denn: Man ist schließlich hier, um Geld zu verdienen. Mehr Infos unter www.berliner-stadtmission.de (Bild &amp; Text: J. Nord)</p>
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		<title>Drehkreuz im Rohbau: Der BBI Airport zwei Jahre vor seiner Eröffnung</title>
		<link>http://bickmagazin.wordpress.com/2009/10/02/bick-nr-11-drehkreuz-im-rohbau-der-bbi-airport-2-jahre-vor-seiner-eroffnung/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 13:50:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan-Erik</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Achtung!“ schallt es klar und deutlich über den langen Pier in die Dunkelheit hinaus. Ein metallisches Rasseln ertönt, dann jault der Anlasser eines schweren Motors, der erst langsam und lautstark in die Gänge kommt. Wieder ein „Achtung!“, diesmal aber gedämpft, überlagert von vielen anderen Geräuschen. Eine Pumpe wird hinzugeschaltet und man hört es Glucksen: Plötzlich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bickmagazin.wordpress.com&blog=4229115&post=562&subd=bickmagazin&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>„Achtung!“ schallt es klar und deutlich über den langen Pier in die Dunkelheit hinaus. Ein metallisches Rasseln ertönt, dann jault der Anlasser eines schweren Motors, der erst langsam und lautstark in die Gänge kommt. Wieder ein „Achtung!“, diesmal aber gedämpft, überlagert von vielen anderen Geräuschen. Eine Pumpe wird hinzugeschaltet und man hört es Glucksen: Plötzlich fließt sämiger Beton aus einem Förderschlauch in  massive Metallverstrebungen. Etwa zwölf Männer haben sich um die Maschine verteilt, mit Spezialwerkzeugen und einer Menge Verantwortung: Sie betonieren gerade das Dach des Piergebäudes vor dem Terminal des Airports BBI. In fast genau zwei Jahren werden hier unzählige Menschen, Fahrzeuge und Gepäckstücke ankommen. Der Hauptpier und die beiden Seitenarme dienen dann dem Zu- sowie dem Abfluss des Verkehrs. </strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-572" title="bbi02" src="http://bickmagazin.files.wordpress.com/2009/10/bbi022.jpg?w=450&#038;h=299" alt="bbi02" width="450" height="299" /></p>
<p>Am 30. Oktober 2011 wird der BBI feierlich in Betrieb genommen. Ganze fünfzehn Jahre sind dann seit dem ursprünglichen Beschluss zum Bau des internationalen Flughafens für Berlin und Brandenburg in Schönefeld vergangen. Sie wurden für Planungen, die Umsiedelung zweier Gemeinden und natürlich die Bauvorhaben genutzt. „Das ist ein wahnsinnig umfangreiches Projekt!“ sagt Ralf Kunkel, der Pressesprecher des Flughafens: „Wir haben hier die größte Baustelle in ganz Berlin.“  Der neue Airport wird 1.470 ha groß &#8211; das entspricht einer Fläche von rund 2.000 Fußballfeldern. Und das Terminal? „Wird wie eine kleine Stadt sein“, meint der 41-jährige. Es befindet sich zwischen zwei parallel angelegten Start- und Landebahnen, die unabhängig voneinander betrieben werden können. Auf sechs Stockwerken sollen sich nicht nur die Abfertigungsschalter und Sicherheitsbereiche, sondern auch Shops und Restaurants befinden. Ralf Kunkel erklärt: „Wir starten mit einer Kapazität von bis zu 27 Millionen Passagieren. Bis zu 6500 Passagiere werden das Terminal zu Spitzenzeiten durchlaufen.“</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-573" title="bbi01" src="http://bickmagazin.files.wordpress.com/2009/10/bbi011.jpg?w=450&#038;h=299" alt="bbi01" width="450" height="299" /></p>
<p>Der Airport ist so konzipiert, dass er nach Bedarf auf eine Kapazität von 45 Millionen Passagiere erweitert werden kann – mit zwei zusätzlichen Ausbaustufen: „Das Besondere an diesem Projekt: Wir beziehen zwar die bestehenden Gebäude des Flughafens Schönefeld sowie die derzeitige Start- und Landebahn in den Flughafenausbau ein. Dennoch haben wir mit dem BBI praktisch die Möglichkeit einen „greenfield airport“ zu bauen, also sämtliche Bestandteile so zu planen, dass sie den Anforderungen an einen Flughafen der Zukunft entsprechen: BBI Wird ein passagierfreundlicher Flughafen der kurzen Wege, in dem die Verkehrsträger Straße, Schiene, Luft ideal miteinander verknüpft sind. BBI wird der Hauptstadt endlich die Mobilitätsplattform verschaffen, die sie so dringend benötigt.“</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-568" title="bbi03" src="http://bickmagazin.files.wordpress.com/2009/10/bbi031.jpg?w=450&#038;h=304" alt="bbi03" width="450" height="304" /></p>
<p>Natürlich legten die Architekten und Fachleute dabei  besonderen Wert auf eine hohe Umweltverträglichkeit, günstige Betriebskosten und möglichst kurze Wege für die Passagiere. Außerdem spielt das Thema Sicherheit eine wichtige Rolle: „Der Flughafen von morgen wird noch strenger gesichert sein als heute. 2006 wurden die gültigen Bestimmungen erneut verschärft. Danach sind zum Beispiel auch für Mitarbeiter Personenkontrollen verpflichtend. Zudem müssen künftig gleich sieben verschiedene Passagierströme, darunter Schengen, EU oder Transfer, strikt voneinander getrennt werden.“ Von alldem ist jetzt noch so gut wie nichts zu sehen: Nur der Rohbau, das Gerippe des großen Terminalgebäudes reckt sich bereits in den schwarzen Himmel. Es wird später mit  gegliederten Fassaden und klaren, geometrischen Formen architektonische Elemente von Schinkel bis zum Bauhaus aufgreifen und somit die vielfältige Architektur der Hauptstadt zitieren. Hier und da strahlen starke Scheinwerfer auf die Baustelle, werfen lange Schatten und halten die Dunkelheit auf Distanz.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-569" title="bbi04" src="http://bickmagazin.files.wordpress.com/2009/10/bbi041.jpg?w=450&#038;h=304" alt="bbi04" width="450" height="304" /></p>
<p>Es ist kurz vor 22 Uhr an einem Donnerstagabend und einige hundert Mann arbeiten während der Nachtschicht. Noch etwa 200 Meter Pier müssen in den kommenden Nächten betoniert werden, außerdem die letzten Meter der neuen Start- und Landebahn. Im Keller des Gebäudekomplexes hat unterdessen der Innenausbau des Bahnhofes begonnen. Hier sollen künftig Regional- und Fernzüge halten. Rund 20 Minuten wird der Airport-Shuttle für die Strecke ins Berliner Stadtzentrum benötigen. Attraktiv für die Passagiere, gut für die Region: Hunderttausende Berliner und Brandenburger werden durch die Schließung von Tegel und Tempelhof dauerhaft vom Fluglärm entlastet. Die Baukosten für den Airport betragen 2,5 Milliarden Euro. Hinzu kommen die Kosten für Straßen- und Schienenanbindung sowie Drittinvestitionen, etwa für Parkhäuser, Hotels und Konferenzzentren.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-570" title="bbi05" src="http://bickmagazin.files.wordpress.com/2009/10/bbi05.jpg?w=450&#038;h=304" alt="bbi05" width="450" height="304" /></p>
<p>„Wir haben viele Aufträge an Firmen aus der Region vergeben und sehen den Flughafen als Wirtschaftsmotor. Durch den BBI entstehen bis zu 40.000 neue Arbeitsplätze!“ sagt Ralf Kunkel: „Bisher fehlte ein modernen Airport in der Mitte Europas – diese Lücke werden wir füllen. BBI ist dann die neue europäische Drehscheibe. Und nicht nur das: Der Airport schließt eine der letzten Lücken, welche die historische Teilung der Stadt beigebracht hat. In Zukunft wird es keinen West- und keinen Ostflughafen mehr geben, sondern einen für alle.“ Im Mai 2011 soll der Bau der wesentlichen Flughafenteile abgeschlossen sein und der Probebetrieb starten: sobald die Leitungen gelegt, das Mobiliar verbaut und die Computer vernetzt wurden. Damit nichts mehr schief gehen kann, wenn die Passagiere kommen. „Achtung!“ schallt es wieder durch die Nacht. Mehr Infos unter www.berlin-airport.de (Bild &amp; Text: J. Nord)</p>
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		<title>Kunst braucht Bewusstsein: Erinnerungsarbeiter Matthias Bösche</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 13:39:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan-Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Portraits]]></category>
		<category><![CDATA[Matthias Bösche]]></category>

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		<description><![CDATA[„Kunst? Ich produziere keine Kunst!“ sagt Matthias Bösche, steigt auf einen Holzkasten und zupft sich seine glitzernden Handschuhe zurecht. „Nein! Ich gestalte vielmehr einen Moment, der die Menschen daran erinnert, dass Kunst existiert.“ Bösche klatscht in die Hände und ein paar Glühbirnen flackern auf, dann ertönen die ersten Takte eines bekannt scheinenden Popsongs. „Kunst braucht [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bickmagazin.wordpress.com&blog=4229115&post=557&subd=bickmagazin&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>„Kunst? Ich produziere keine Kunst!“ sagt Matthias Bösche, steigt auf einen Holzkasten und zupft sich seine glitzernden Handschuhe zurecht. „Nein! Ich gestalte vielmehr einen Moment, der die Menschen daran erinnert, dass Kunst existiert.“ Bösche klatscht in die Hände und ein paar Glühbirnen flackern auf, dann ertönen die ersten Takte eines bekannt scheinenden Popsongs. „Kunst braucht ein Gegenüber, ein Bewusstsein!“ meint er und seine Stimme wird lauter, bis sie sich schließlich überschlägt. </strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-560" title="boesche" src="http://bickmagazin.files.wordpress.com/2009/10/boesche2.jpg?w=450&#038;h=622" alt="boesche" width="450" height="622" /></p>
<p>Es folgt eine fragmentierte Version von „Thriller“, die Bösche so intensiv zum Besten gibt, als gelte es, eine ganze Arena zu beschallen, und nicht einen zwanzig Quadratmeter großen Raum in einem Kreuzköllner Altbau. Dann hört der 36-jährige plötzlich auf, steigt von seiner Bühne und schaltet die Anlage aus. „Das wird Teil der Musikperformance IIII, einem Popkonzentrat aus einem Mann, einer winzigen Bühne und einer Zeitreise.“ Veröffentlichung? „Im Oktober. Ich muss vorher noch eine ganze Menge kulturelle Erinnerungsarbeit vorbereiten: Die Leute sollen sich nicht so sehr am Objekt festhalten müssen!“ sagt Bösche und schält sich aus seinem schwarzen Frack heraus, „denn das Konzept ist die eigentliche künstlerische Arbeit. Objekte sehe ich dann lediglich als Erfüllungsgehilfen.“</p>
<p>Der Künstler weist auf drei Uhren an der Wand. Sie hängen dicht nebeneinander und zeigen alle Punkt Sechs: „Was soll das?“ Antwort: „Kunst entsteht im Kopf! Drei sich wiederholende Objekte machen eine Serie: Pop-Art. Eine meiner Lieblingsdisziplinen.“ Pop-Art zieht ihre Motive aus der Alltagskultur, einer Welt des Konsums, den Massenmedien und der Werbung.  Bösche zitiert Größen wie Hamilton und Duchamp, aber bitte, immer in Serie! Seit 2005 stellen Berliner Zahnärzte Abgüsse von seinem Gebiss her, über 20 dieser Selbstportraits hat der Künstler schon anfertigen lassen. Es geht um die serielle Reproduktion der eigenen Identität, überhaupt spielt die Psychologie der Unverwechselbarkeit in seinem Schaffen eine große Rolle. So beantragte der Künstler, dass sein bürgerlicher Name im Ausweis als Künstlername geführt werden soll – mit abschlägigem Bescheid. Bösche provoziert gerne, auch bei Kunstausstellungen. Hier trägt sich der Berliner immer wieder mit Datum und Unterschrift ins Gästebuch ein – auf der aktuellen und allen folgenden Seiten. „Es geht darum, Orte und Positionen zu besetzten, sie zu verteidigen“, grinst er. Seine Position verteidigen kann Matthias gut, das hat er in den vergangenen Jahren gelernt: „Ich bin in Bremen groß geworden und habe dort Freie Kunst studiert. Diese Zeit des Studiums dort war wichtig für meine Entwicklung, aber Bremen wird kulturell zunehmend provinzieller.“</p>
<p>Also kam Matthias vor drei Jahren nach Berlin: „Hier gibt es noch Kunst, die von unten nach oben gemacht wird und es ist schwer, alle Vorzüge aufzählen, die damit einhergehen&#8230; das würde zu lange dauern. Fassen wir es einfach in einem Wort zusammen: Freiheit.“ Die nutzt Matthias nun ausgiebig, sei es dazu, regelmäßig Plattensammlungen anderer Menschen zu malen oder Bücher zu essen und somit zu verschlingen. „Ich will die Leute dort abholen, wo sie sind – und sie dann auf den Kopf stellen!“ erklärt er. Dann feixt der Berliner und beginnt, ein paar Zeilen von „Prince“ zu singen&#8230; „Popmusik ist ein wichtiger Teil meiner Produktion, mit ihrer Hilfe kann ich eine Menge Bilder hervorrufen.“ Bösche hat Stimme, und er liebt es, mit ihr zu karikieren, zu eskalieren. Im Moment arbeitet er an „IIII &#8211; Our Future Is His Past, Our Past Is His Escape“ einer eigenwilligen Musikperformance. „Nicht verpassen!“ sagt er und schlägt „Time to say goodbye“ an&#8230; Weitere Infos: www.matthiasboesche.de (Bild &amp; Text: J. Nord)</p>
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		<title>Wirtschaft wertvoll? &#8211; Daniela fördert Werte im Business&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 13:34:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan-Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Portraits]]></category>
		<category><![CDATA[Daniela Budach]]></category>
		<category><![CDATA[Wertikale]]></category>

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		<description><![CDATA[„Was fällt dir zum Thema Wirtschaft ein?!“ fragt Daniela Budach und schenkt mir ein gespanntes Lächeln. Ich überlege&#8230; „Immobilienblase.“ Und: „Freisetzung.“ Daniela nickt: „So etwas hab’ ich erwartet. Warum hast du nicht ‚Respekt’ und ‚Kreativität’ gesagt?“ Ich traue meinen Ohren kaum:  In der Wirtschaft? 

Die junge Frau schmunzelt: „Solche Werte sind sehr wichtig für einen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bickmagazin.wordpress.com&blog=4229115&post=552&subd=bickmagazin&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>„Was fällt dir zum Thema Wirtschaft ein?!“ fragt Daniela Budach und schenkt mir ein gespanntes Lächeln. Ich überlege&#8230; „Immobilienblase.“ Und: „Freisetzung.“ Daniela nickt: „So etwas hab’ ich erwartet. Warum hast du nicht ‚Respekt’ und ‚Kreativität’ gesagt?“ Ich traue meinen Ohren kaum:  In der Wirtschaft? </strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-553" title="danielawe" src="http://bickmagazin.files.wordpress.com/2009/10/danielawe.jpg?w=450&#038;h=618" alt="danielawe" width="450" height="618" /></p>
<p>Die junge Frau schmunzelt: „Solche Werte sind sehr wichtig für einen langfristigen Erfolg, besonders in Unternehmen! Sie kommen bloß meistens viel zu kurz.“ Daniela führt mit ihrer Partnerin Iris Haase die Agentur Wertikale. Beide Frauen haben sich zum Ziel gesetzt, Werte in der Wirtschaft zu fördern. Werte? Dazu zählen natürlich Begriffe wie Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung, „aber wir haben vor allem die Grundwerte des menschlichen Miteinanders im Blick!“ Also zum Beispiel „Offenheit und Integrität. Solche Werte sind längst nicht mehr selbstverständlich“, sagt Daniela: „Dabei sehnen sich die Mitarbeiter danach, vor allem in größeren Unternehmen. Hier müssen wir Überzeugungsarbeit leisten, denn eine werteorientierte Unternehmensführung ist der Schlüssel zu wirtschaftlichem Erfolg. Sie steht und fällt mit einzelnen Persönlichkeiten.“ Iris und Daniela haben sich ein schwieriges Thema ausgesucht: „Das ist eine große Herausforderung: Viele Entscheidungsträger begegnen uns anfangs ziemlich skeptisch, nach dem Motto: ‚Werte gut und schön, aber wir müssen Umsatz erwirtschaften.“</p>
<p>Trotzdem können die Berlinerinnen überzeugen – mit harten Fakten und kreativen Konzepten. „Ich weiß aus eigener Erfahrung, welche Strukturen und Prozesse in größeren Unternehmen vorherrschen. Wir haben uns darauf eingestellt“, sagt Daniela. Sie hat zwei Studiengänge absolviert, Betriebs- und Volkswirtschaftslehre: „Ich ging direkt nach dem Abitur zur Berufsakademie und zur Deutschen Bank. Anschließend arbeitete ich als Portfoliomanagerin in einer Vermögensberatung.“ Allerdings wurde ihr der Umgang nur mit Zahlen schnell zu langweilig, sie entschloss sich, ein VWL Studium anzuhängen und in Richtung Wirtschafts- sowie Entwicklungspolitik zu wechseln. Daniela studierte in Teilzeit: „Als ich dann den Abschluss in der Tasche hatte, sollte ich mich entscheiden: wieder Vollzeit einsteigen oder das Unternehmen verlassen.“ Sie ging &#8211; und machte sich mit Iris Haase selbständig. „Wir hatten uns 2006 als Arbeitskolleginnen bei einem Veranstalter für Wirtschaftskongresse kennen gelernt.“ Beide teilen die gleichen Überzeugungen, sind aber sehr unterschiedlich, „was uns vor allem bei kreativen Prozessen weiter bringt! Wir setzen auf interdisziplinäres Arbeiten und viele verschiedene Kooperationspartner.“ Wertikale bietet regelmäßig besondere Veranstaltungen für Unternehmen an, so genannte „Think Tanks“.</p>
<p>Hier steht der Austausch im Vordergrund. Der Wertikale Think Tank bearbeitet unternehmensspezifische Fragen zum Wertemanagement mit Vor- und Querdenkern aus Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft,Theologie und Sport. Ziel ist es, an den Fragen der Unternehmen mitzudenken und gemeinsam innovative Lösungen für die Umsetzung von Werten zu entwickeln. Natürlich bieten die beiden Frauen auch Beratungen in den Unternehmen an. „Wir wollen ein Stück weit die Gesellschaft verändern!“ sagt Daniela: „Das mag idealistisch scheinen, aber ich bin der Meinung, dass man mit einer gehörigen Portion Mut und Engagement so gut wie jedes Ziel erreichen kann!“ Und Mut hat die 29-jährige. Sonst wäre sie nicht vor drei Jahren hinaus in die Welt gezogen, mit ihrem Rucksack durch Südostasien gewandert und zum Studium nach Chile gegangen. „Diese Reisen haben mich auf den Boden der Tatsachen zurück gebracht. Deswegen sind mir soziale Werte so wichtig geworden!“ Neben der Agentur arbeitet Daniela übrigens ehrenamtlich in einer Projektgruppe für soziales Engagement in Berlin. Respekt! Weitere Infos: www.wertikale.de &#8211;  (Bild &amp; Text: J. Nord)</p>
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		<title>Ein Blick Wert: SPRIT, das neue kostenlose Automagazin im Internet!</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 07:33:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan-Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[PDF Automagazin]]></category>
		<category><![CDATA[SPRIT Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab sofort gibt&#8217;s unter http://www.sprit-magazin.de das wohl erste kostenlose PDF Automagazin in Deutschland..! Die Redaktion möchte Sie ab sofort jeden Monat mit lesenswerten Themen rund um Autos und Mobilität unterhalten, in Form von Reportagen und Portraits, aber auch mit hochwertigen Bildern und Videos. 
Das PDF Format bietet dabei die Gestaltungsmöglichkeiten einer Zeitschrift in Verbindung mit [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bickmagazin.wordpress.com&blog=4229115&post=548&subd=bickmagazin&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>Ab sofort gibt&#8217;s unter <a title="SPRIT Magazin" href="http://www.sprit-magazin.de" target="_blank">http://www.sprit-magazin.de</a> das wohl erste kostenlose PDF Automagazin in Deutschland..! Die Redaktion möchte Sie ab sofort jeden Monat mit lesenswerten Themen rund um Autos und Mobilität unterhalten, in Form von Reportagen und Portraits, aber auch mit hochwertigen Bildern und Videos. </strong></p>
<p>Das PDF Format bietet dabei die Gestaltungsmöglichkeiten einer Zeitschrift in Verbindung mit der Aktualität einer Webseite. Außerdem ermöglicht es, SPRIT kostenlos anzubieten. Finanziert wird das Magazin durch Werbung, trotzdem wird die Redaktion  unabhängig und vor allem persönlich berichten. Dabei sollen weniger Zahlen und Werte im Vordergrund stehen &#8211; das können andere besser. Unsere Mitarbeiter  schreiben mit dem Herzen, durch ihre Adern fließt &#8211; nun: SPRIT. Treibstoff für ihr Engagement und eine der bewegendsten Technologien unserer Zeit: Das Automobil.</p>
<p>Das Magazin erscheint immer am ersten des Monats, die nächste Ausgabe wartet also ab dem 1. November zum Download unter www.sprit-magazin.de &#8230; viel Spaß beim Lesen!</p>
<p><a href="http://www.sprit-magazin.de"><img class="alignnone size-full wp-image-550" title="sprit-titel" src="http://bickmagazin.files.wordpress.com/2009/09/sprit-titel.jpg?w=450&#038;h=246" alt="sprit-titel" width="450" height="246" /></a></p>
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			<media:title type="html">sprit-titel</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Filmtipp: &#8222;Die Entführung der U-Bahn Pelham 123&#8243;</title>
		<link>http://bickmagazin.wordpress.com/2009/08/15/filmtipp-die-entfuhrung-der-u-bahn-pelham-123/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 09:52:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan-Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Denzel Washington]]></category>
		<category><![CDATA[Die Entführung der U-Bahn Pelham 123]]></category>
		<category><![CDATA[John Travolta]]></category>
		<category><![CDATA[Sony Pictures]]></category>

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		<description><![CDATA[New York City, ein Tag wie jeder andere. Die Stadt pulsiert, ihre Verkehrswege gleichen Adern, in denen Millionen von Menschen zu ihren Zielen schwimmen. Sie nutzen alle möglichen Verkehrsmittel und bewegen sich ober- sowie unterhalb der Erde. Alleine das U-Bahnsystem erstreckt sich in New York über 1.062 Kilometer, mehr als 6.400 Wagen sind ständig in [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bickmagazin.wordpress.com&blog=4229115&post=539&subd=bickmagazin&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>New York City, ein Tag wie jeder andere. Die Stadt pulsiert, ihre Verkehrswege gleichen Adern, in denen Millionen von Menschen zu ihren Zielen schwimmen. Sie nutzen alle möglichen Verkehrsmittel und bewegen sich ober- sowie unterhalb der Erde. Alleine das U-Bahnsystem erstreckt sich in New York über 1.062 Kilometer, mehr als 6.400 Wagen sind ständig in Betrieb. Sie werden von der Organisation „NYC Transit“ gesteuert und überwacht – in einem riesigen Kontrollzentrum. Hier sitzen unzählige Controller, die mit Unterstützung ihrer Fahrdienstleiter den Verkehr in Bewegung halten. Denzel Washington spielt in Tony Scotts Actionthriller „Die Entführung der U-Bahn Pelham 123“ einen dieser Fahrdienstleiter: Walter Garber hat gerade seine Schicht begonnen und eigentlich alles unter Kontrolle – bis ein Problem mit Pelham 123 angezeigt wird. Die Metro hat in einem Tunnel zwischen zwei Stationen angehalten. Walter versucht nun, über Funk Kontakt zum Zugführer aufzunehmen und herauszufinden, was passiert sein könnte: „Pelham 123! Bitte kommen?!“</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-540" title="pelham1" src="http://bickmagazin.files.wordpress.com/2009/08/pelham1.jpg?w=450&#038;h=331" alt="pelham1" width="450" height="331" /></p>
<p>Kurz darauf wird Walter Garber Kontakt zu einem Mann namens Ryder (John Travolta) bekommen, einem eiskalten Typen, der den Zug entführt hat und alle Fahrgäste als Geiseln gefangen hält. Ryder fordert zehn Millionen Dollar, zahlbar innerhalb von nur einer Stunde. Sonst will er seine Geiseln erschießen – eine nach der anderen. Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, tötet der Entführer den bisherigen Zugführer. Während Ryder nun gnadenlos sein Ziel verfolgt, sucht Garber fieberhaft nach einer Möglichkeit, den Gangster zu stoppen. Das Problem: Er ist „nur“ ein Beamter der New Yorker Verkehrsbetriebe und kein Cop oder gar ein Verhandlungsführer. Trotzdem besteht Ryder darauf, ausschließlich mit ihm zu sprechen, und nicht mit der Polizei. Zwischen den beiden Männern entwickelt sich in den folgenden Minuten eine dramatische Verhandlung, bei der etliche Menschenleben auf dem Spiel stehen. Bei den  Wortgefechten muss Garber unter Hochdruck lernen, auf den unberechenbaren Ryder zu reagieren. Die Zeit läuft  und zwei Fragen stehen im Raum: Kann Garber die Geiseln retten? Und wie will es Ryder schaffen, aus dem hermetisch abgeschotteten Tunnelsystem zu fliehen..?</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-541" title="pelham2" src="http://bickmagazin.files.wordpress.com/2009/08/pelham2.jpg?w=450&#038;h=328" alt="pelham2" width="450" height="328" /></p>
<p>Regisseur Tony Scott macht aus dieser Situation ein mitreißendes Katz- und Mausspiel. Dabei tritt ein gewöhnlicher Angestellter gegen einen launenhaften Killer an, der von Rache getrieben ist: Ryder war eigentlich mal ein Wallstreet Zocker, ein Highroller an der Börse – bis er wegen Insidergeschäften zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt wurde. Der Knast hat ihn verändert, er wurde zu einem gewissenlosen, aber immer noch hochintelligenten Monster. John Travolta war begeistert von den Möglichkeiten, die ihm seine Figur bot: „Einen Schurken zu spielen hat etwas ungeheuer Befreiendes, weil sich die Helden immer irgendwie zurückhalten müssen“, sagt er. „Bei einem Bösewicht kannst du deine eigene moralische Palette in verschiedenen Abstufungen schaffen. Ich kann wild, ruhig, durchgeknallt oder charmant sein … alles, was ich will.“ Und so spielt Travolta auch – vollkommen entfesselt und mit einer spürbaren Begeisterung. Trotzdem findet der Mime in Denzel Washington einen ebenbürtigen Gegenpart, der seine Rolle gerade deswegen so spannend fand, weil sie eine höchst ungewöhnliche Figur ins Zentrum eines Actionthrillers stellt. „Walter Garber ist kein Cop – er ist ziviler Beamter“, erläutert der Schauspieler. „Als er mit den Forderungen von Ryder konfrontiert wird, fragt er sich: ,Wo ist der Verhandlungsführer für Geiselnahmen? Ich kenne mich damit doch gar nicht aus!‘ Garber ist kein Superheld. Er hat Angst.“ Und wächst mit der Zeit über sich hinaus, wird zum verdienten Helden des Alltags.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-542" title="pelham3" src="http://bickmagazin.files.wordpress.com/2009/08/pelham3.jpg?w=450&#038;h=328" alt="pelham3" width="450" height="328" /></p>
<p>„Die Entführung der U-Bahn Pelham 123“ geht auf einen Bestseller von John Godey zurück. Der Roman wurde unter dem Titel <em>The Taking of Pelham 123</em> (<em>Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123</em>) bereits 1974 zum ersten Mal mit Walter Matthau und Robert Shaw verfilmt . Er ist bis heute ein Kultklassiker. Tony Scott wollte deswegen einen neuen Zugang für seine Adaption finden: Ein pures Remake war in ihren Augen überflüssig, da der Film auf seinen ganz eigenen Füßen steht. Stattdessen griffen sie auf das Ausgangsmaterial des Buchs zurück und legten ihre Geschichte als zeitgenössischen Thriller an, der im heutigen New York spielt. Scott drehte vier Wochen lang im U-Bahn-System von New York City. Es war der längste, ausführlichste Dreh, der bisher dort stattgefunden hat – und er hat sich gelohnt. Die Adaption bietet Spannung pur, dazu irrwitzige Dialoge und überragende, schauspielerische Leistungen. Das Ganze in Verbindung mit atmosphärischen Bildern und einem stimmigen Sound – erstklassig!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-543" title="pelham4" src="http://bickmagazin.files.wordpress.com/2009/08/pelham4.jpg?w=450&#038;h=328" alt="pelham4" width="450" height="328" /></p>
<p>Der Film startet am 24. September in den Kinos. Mehr Informationen unter www.pelham123.de (Bild: Sony Pictures, Text: J. Nord, Sony Pictures)</p>
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